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MadeInChina   guter beitrag schlechter beitrag
MadeInChina (Gast)
16-jan-12
Endlich mal richtig was zu Lachen am Feierabend:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,809251,00.html

Verbraucher würden um eine wichtige Orientierungshilfe gebracht, sagte Driftmann.
 
 
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Xiaojo
16-jan-12
"Verbraucher würden um eine wichtige Orientierungshilfe gebracht, sagte Driftmann."

Hmm... schwieriges Thema, weil es ganz viele Aspekte umfasst.

Made in Germany ist ein Zeichen guter Qualitaet und wird von vielen Konsumenten auch so wahr genommen. Allerdings waere es Herrn Driftman wirklich ein Anliegen, Konsumenten Orientierungshilfe zu geben dann haette er viel bessere Moeglichkeiten: dann sollte er sich z.B. einsetzen die Lebensmittel richtig kennzeichnen zu lassen, die Verbraucherschuetzer ernster zu nehmen, die Finanzindustrie und ihre Produkte zu mehr ehrlichkeit/transparenz zwingen, Vitamintabletten verbieten lassen und vieles vieles mehr etc. all das passiert von seiner Seite aber nicht.

Prinzpiell bin ich dafuer, dass ein Produkt, dass in Deutschland designed worden ist und durch eine deutsche Qualitaetspruefung geht, deutschen Richtlinien entspricht auch den Titel "Made in Germany" verdient hat.

Allerdings laufen wir Gefahr, dass dieser Titel sowieso wertlos ist - unsere Qualitaetsanforderungen muessen dann auch der Marke "Made in Germany" mithalten tun sie aber in vielen Industrien nicht.

Es haengt nachwievor vom Produzenten ab und nicht vom Titel "Made in Germany", ob ein Produkt gut oder schlecht ist.
 
 
aw: MadeInChina   guter beitrag schlechter beitrag
Zöllner (Gast)
17-jan-12
Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ mitteilen, sie stütze "auf jeden Fall den Vorstoß der deutschen Wirtschaft". Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler schrieb am Montag in einem Brief an EU-Kommissar Semeta: "Erfolgreiche Markenzeichen europäischer Exporte, wie beispielsweise Made in Germany, sollten nicht ausgehöhlt werden und müssen weiter in der jetzigen Form genutzt werden."

Wenn Ware aus China kommt, möchte der dt. Zoll fast immer ein Ursprungszeugnis, mit dem Form A (über 70% aus China, nicht nur 45% !!!) gibts häufig Zollermäßigung ...
Fazit: Man will billig in China Teile produzieren, dort die Umwelt vergiften, gleichzeitig fordert man die Einhaltung dt. Arbeitsnormen und dann möchte man gerne "Made in germany" draufschreiben und wieder exportieren .

Was für eine verlogene Bande.

Man sollte das Kennzeichen verbieten, wenn nicht 75% Wertanteil aus Deutschland sind ...ansonsten können sie ja draufschreiben: ausgedacht in Deutschland, produziert in China.
Die USA sind da weiter als wir ...
 
 
aw: MadeInChina   guter beitrag schlechter beitrag
Bauer
06-feb-12
Intelligente Geschäftsleute haben seit Jahren neue Praxis, anstatt "Made in Germany", schreibt man "Made by XXX (Firmenname) Germany". Nur Insider kann wissen, dass es in der Niederlassung der deutschen Firma in China oder woanders hergestellt ist, aber 100% nicht in Deutschland.
 
 
(thread closed)

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